Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen werden über die Einspeisevergütung, also über den monitären Erlös des ins Netz eingespeisten Stroms, gefördert. Von einer echten Förderung kann man in sofern nicht sprechen, da der Erlös die Kosten der Anlage erst nach frühestens nach 12 - 15 Jahren deckt (Return of invest . ROI). Die aktuellen Vergütungssätze finden Sie in dieser Tabelle:

 

Vergütungssätze Cent/kWh - Feste Einspeisevergütung (Kleinanlagen seit 01.01.2016 bis einschl. 100 kWp):

 

  Anlagen auf Wohngebäuden und Lärmschutzwänden Anlagen auf Nichtwohngebäuden im Außenbereich bis 100 kWp
Inbetriebnahme: bis 10 kWp bis 40 kWp bis 100 kWp 8,525869 (8,53) Cent
ab 01.01.2016 12,310852 (12,31) Cent 11,972907 (11,97) Cent 10,708028 (10,71) Cent 8,525869 (8,53) Cent
ab 01.02.2016 12,310852 (12,31) Cent 11,972907 (11,97) Cent 10,708028 (10,71) Cent 8,525869 (8,53) Cent
ab 01.03.2016 12,310852 (12,31) Cent 11,972907 (11,97) Cent 10,708028 (10,71) Cent 8,525869 (8,53) Cent
ab 01.04.2016 12,310852 (12,31) Cent 11,972907 (11,97) Cent 10,708028 (10,71) Cent 8,525869 (8,53) Cent
ab 01.05.2016 12,310852 (12,31) Cent 11,972907 (11,97) Cent 10,708028 (10,71) Cent 8,525869 (8,53) Cent
ab 01.06.2016 12,310852 (12,31) Cent 11,972907 (11,97) Cent 10,708028 (10,71) Cent 8,525869 (8,53) Cent
ab 01.07.2016 12,310852 (12,31) Cent1 11,972907 (11,97) Cent1 10,708028 (10,71) Cent1 8,525869 (8,53) Cent1
ab 01.08.2016 12,310852 (12,31) Cent1 11,972907 (11,97) Cent1 10,708028 (10,71) Cent1 8,525869 (8,53) Cent1

 1 Schätzung auf Grund der bisherigen Degression von 0% und der Zubauzahlen bis Juni 2016

Bedingt durch die geringe Einspeisevergütung, die weit unter dem aktuellen Strompreis der EVU´s liegt, lohnt sich eine Volleinspeisung nicht mehr. Durch die Nutzung des auf dem Dach selbst erzeugten Stroms, des sogenannten Eigenverbrauchs wird die Photovoltaik aber wieder interessant. Errichtet man eine Photovoltaikanlage, die in Ihrer Größe, bzw. Ihrer Stromerzeugung der Summe des im Haushalt verbrauchten Stroms pro Jahr entspricht, wird sich bei der Einspeisung in das Hausnetz ein "natürlicher" Eigenverbrauch von ca. 30 % einstellen. Mit geigneten Mitteln, z.B. einem Lastmanagment mittels Funksteckdosen (Verbrauch wird in die ertragreichen Sonnenstunden verlegt) oder der Installation eines Batteriespeichers lässt sich der Eigenverbrauch wesentlich erhöhen.

Stromspeicher

Das ausgelaufene Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Batteriespeicher wird in modifizierter Form neu aufgelegt. Interessenten haben die Möglichkeit neben zinsverbilligten Darlehen einen prozentualen Tilgungszuschuss zu den KfW Krediten zu beantragen.

Das Förderprogramm der KfW trat am 01.03.2016 in Kraft und läuft bis zum 31.12.2018. Mit dem Programm wird das Ende 2015 ausgelaufene Förderprogramm ‚Erneuerbare Energien - Speicher (275)‘ mit veränderten Rahmenbedingungen weitergeführt. Besitzer von PV Anlagen bis zu 30 Kilowattpeak (kWp) können die Förderung beantragen.

Die Förderung gilt für Batteriespeicher und für deren bestimmungsmäßigen Betrieb notwendige Komponenten sowie für die Installationskosten. Das heißt, förderfähig sind sowohl Batteriespeicher- als auch Energiemanagementsysteme zur Einhaltung der Einspeisebegrenzungen nach den Förderrichtlinien, die in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage genutzt werden sollen.

Zusammenfassung der wichtigsten Rahmenbedingungen:

  • PV Anlagengröße max. 30 kWp
  • Inbetriebnahme der Anlage seit dem 01.01.2013
  • Wirkleistungsbegrenzung der Anlage auf 50 % am Netzeinspeisepunkt
  • Wechselrichter mit offener Schnittstelle für Netzbetreiber
  • Offenlegung verwendeter Schnittstellen und Protokolle des BMS
  • Zeitwertersatzgarantie von 10 Jahren auf 80 % der Nennkapazität der Batteriemodule
  • Nachweis fachgerechter Installation gemäß VDE-AR-E 2510-2
  • Herstellererklärung zur Einhaltung Rahmenbedingungen KfW Förderung 2016

Hier finden Sie weitere Informationen: KfW Programm ERNEUERBARE ENERGIEN "Speicher"